FAQ

FAQ – WICHTIGE INFOS & KARMAHIKE-PACKLISTE

Schön, dass Du vorbeischaust und Dich gut auf Deine nächste Tour vorbereiten möchtest!

inspiration

Grundsätzliches vorweg: Jeder kann Yoga! Anfänger und Fortgeschrittene sind bei Karmahike willkommen! Die Karmahike-Wander & Yoga Touren sind für jede(n) mit etwas Kondition und Fitness gut möglich. Ja, wir wandern in den Bergen, aber wir klettern nicht und müssen uns auch nicht anseilen. In den Bergen solltest Du aber trittsicher unterwegs sein und festes Schuhwerk tragen.

Du bist schon in heller Vorfreude auf Deine anstehende Wanderung und fragst Dich, ob Du auch an alles gedacht hast? Dann kommen hier ein paar Tipps und Antworten.

Am wichtigsten ist, dass Du Dir Gedanken darüber machst, wann und wo und wie lange Du wandern wirst und was Du WIRKLICH brauchst. Ich persönlich bin der Überzeugung, je weniger, desto besser. Und es ist zudem ein befreiendes Gefühl, nicht so viel “Zeug“ mit sich rumzuschleppen und das gilt auch im übertragenen Sinne.

Denn bei unseren Karmahike-Touren kann man wunderbar Ballast loswerden, sich fokussieren und die Gedanken neu ordnen. Das geht auch viel besser, wenn der (Tages-) Rucksack nicht all zu schwer wiegt.

Wenn Du mal alleine von Hütte zu Hütte ohne Karmahike unterwegs bist, solltest Du Dich VORHER informieren, in welchen Hütten Du übernachten willst, das ist wichtig für Lebensmittelplanung, aber auch um Dein Bett vorher telefonisch zu reservieren. In der Regel kann man sehr lecker und gut auf den Hütten essen, also um Frühstück und Abendbrot musst Du Dir meistens keine Gedanken machen, aber über über Dein Mittagessen unterwegs. Auf den Hütten kann meist auch ein „Jausenpaket“ kaufen, aber ganz darauf verlassen würde ich mich nicht. Gerne habe ich immer ein paar Kekse, ein Stück Brot und Käse dabei.

Es gibt ein paar Dinge, die sollten auf keinen Fall fehlen, egal ob Du mit Karmahike von Hütte zu Hütte in den Alpen, in der Uckermark oder auf Mallorca mit uns unterwegs bist:

Wichtiges

•Eine Auslandsreiseversicherung.

•Deine Alpenvereins-Mitgliedschaftskarte, die Dir neben einer solchen Versicherung auch auch günstigere Konditionen für Essen und Übernachtung auf der Hütte sichert.

•Je nachdem wo Dein Hike hingeht, steck Deinen Pass/Ausweis, Bargeld (in Landeswährung), eine Bank- UND Kreditkarte ein.

Technik/Nicht ohne…

•Eine Sonnenbrille.

•Ein Feuerzeug kann manchmal ganz praktisch sein, z.B. wenn sich der Schnürsenkel aufzwirbelt.

•Eine Sicherheitsnadel, werden selten gebraucht, aber wenn doch, ist man heilfroh eine eingepackt zu haben.

Wenn Du allein, ohne Karmahike, unterwegs bist (Hüttentour) auch

•Ein Taschenmesser um Käse und Brot zu schneiden.

•Eine LED-Lampe oder besser eine Stirnlampe, wenn Du vor Sonnenaufgang aufbrichst oder Du nachts die Außentoilette aufsuchen musst.

Ausrüstung

•Eine Alu-Trinkflasche und oder ein Trinksystem, das ist sehr praktisch, wenn man den Rucksack nicht ständig absetzen möchte, um schnell mal einen Schluck zu trinken.

•Eine Sigg-Flasche eignet sich auch um heißen Tee einzufüllen. Der darin aber nicht länger als 1,2 Stunden warm bleibt, besser geeignet ist dann eine Thermosflasche.

•Wenn Du auf Hüttentour bist, kannst Du die Alu-Sigg-Flasche auch  super als Wärmflasche nutzen, wenn es mal richtig kalt im Schlafsaal ist. Achtung, heiß! Am besten eine Wollsocke drüber ziehen!

Wenn Du allein, ohne Karmahike unterwegs bist (Hüttentour)

•Nimm eine eine Profi-Wanderkarte und/oder einen Wanderführer mit und denk an einen Kompass.

•Nimm ggf. ein GPS-Gerät oder Dein Handy mit einer GPS-App. mit. Zwar bin ich der Ansicht, dass das Smartphone ausgeschaltet  bleiben sollte, aber aus Sicherheitsgründen und zur Navigation ist es auf JEDEN FALL sinnvoll, ein Handy dabei zu haben. Vor allem, wenn Du ganz alleine unterwegs bist. Aber Achtung: oft hat man im Gebirge keinen Empfang.

Version 2

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Kleidung & Rucksack

•Feste, ggf. wasserdichte Wanderschuhe. Am besten knöchelhoch und mit einer dicken, steifen Sohle. Ich selbst trage seit 10 Jahren nur Lowa, da diese Marke Bergschuhe für schmalere Füße anbietet. Meindl-Schuhe hingegen sind eher für breitere Füße geeignet. Je nach dem, wo Du wandern willst, können auch Jogging-Schuhe mit ein bisschen Profil ausreichen. Vor allem wenn Du länger flach (z.B. mit Karmahike in der Schorfheide oder Uckermark) und auf geteerten Wegen gehst, sind weichere Schuhe angenehmer als feste, Schuhe mit steifer Sohle.

•Ein paar Flip-Flops, für Abends in der Hütte und, falls vorhanden, in der Dusche. Flip Flops  sind super leicht und passen in jeden Rucksack – eine platzsparende Alternative zum zweiten paar Schuhe oder den Hüttenschuhen, die nicht immer ganz frisch sind.

•Ein kleines Erste Hilfe-Kit, inkl. (Blasen-) pflaster, am besten sind die von Compeet.

•Wechselwäsche und Socken. Bedenke, man kann getrost auch die Socken zweimal tragen und die Unterwäsche abends in der Hütte per Hand waschen. Funktionswäsche eignet sich viel besser als solche aus Baumwolle. Sie ist nicht nur sehr viel angenehmer zu tragen beim Wandern, sondern sie trocknet garantiert auch über Nacht

•Ein T-Shirt und wenn es sehr heiß ist, ein Tank Top- aber dann die Sonnencreme nicht vergessen!

•Einen Buff, dieser elastische Stoffschlauch ist wirklich genial. Als Schal, als Stirnband oder als Kopfbedeckung ist er für mich beim Wandern aber auch beim Yoga üben  tatsächlich unentbehrlich geworden.

•Eine warme Fleecejacke oder Windstopper.

•Eine leichte, hochwertige Regenjacke.

•Ggf. eine Regenhose die man auch seitlich öffnen kann, so dass man sie sehr schnell überziehen kann, ohne gleich die Bergstiefel ausziehen zu müssen. Achtung, auch auch auf Mallorca kann es mal regnen.

•Eine Mütze, denn es ist auf dem Gipfel oft extrem windig und kalt.

•Auch Handschuhe schützen vor Kälte und Verletzungen, auch wenn Du mal klettern und Dich irgendwo festhalten musst. Als ich mal meine Handschuhe auf einer Hütte vergessen hatte, habe ich stattdessen einfach meine Socken benutzt. Achtung, Socken nur im Notfall beim Wandern, nicht beim (über-) klettern nutzen!

•Eine Funktionshose aus schnelltrocknendem Material mit genügend Taschen, und auch wenn es modisch gesehen der Total-Faux-Pas ist, mit abnehmbaren Beinen. Glaub mir, eine solche Hose ist praktischer und leichter als zwei paar Hosen rumzutragen.

•Schlafkleidung, die Du aber auch in der „Gaststube“ tragen kannst, solange z.B. Deine Hose trocknet, also z.B. eine Leggins und ein Longsleeve.

•Einen leichten Schal oder Tuch, wiegt nichts, trägt aber sehr zum Wohlfühlen auf der Hütte bei.

•Ein ordentliches Funktionshirt mit langen Armen. Ich schwöre auf mein Shirt aus feiner Merinowolle, was den Vorteil hat, dass man es auch 2,3 mal tragen kann, ohne dass es seinen Geruch merklich verändert. Und es ist nie zu warm, nie zu kalt.

•Einen gut sitzenden Wander-Rucksack mit Hüftgurt und einem Regenüberzug, für Tagestouren ca. 12-18l, für Mehrtagestouren ca. 35-55l.

Version 2

Hygiene

•Ein kleines Stück Seife, das Du entweder noch von der letzten Hotelübernachtung in Deiner Kulturtasche hast, oder Du schneidest einfach mit dem Messer ein Stück eines großen Seifenstücks ab. Ich liebe z.B. Dr. Bronner´s Produkte, die sind organic und man kann sie quasi für alles nehmen, auch zum Haarewaschen.

•Ein Gäste-Handtuch oder eines aus Mikrofaser, das leicht und klein ist und ebenfalls schnell trocknet.

•Zahnbürste und Zahnpasta.

•Einen kleinen Kamm, statt eine große Rundbürste.

•Eine kleine Reisepackung feuchte Tücher.

•Eine kleine Tube Sonnencreme und einen Sonnencreme-Stick für empfindlichere Hautpartien wie Nase, Ohren und Lippen

•Tubenwaschmittel oder eben Seife.

•Haargummis

•Ob Du wirklich Make-up und Lippenstift brauchst, magst Du am besten selbst entscheiden. Doch nach den ersten 200 Höhenmetern wirst Du Dich im/ über Schweiße Deines Angesichts ohnehin nur ärgern, weil Du Dir die Zeit morgens um 5 Uhr auch hättest sparen können. Und wozu? Bergwandern ist nicht „Schaulaufen.“

•Einen Hütten-Schlafsack, der ist leicht und es ist viel hygienischer, als einfach unter den oft kratzigen Wolldecken zu schlafen.

Reiseapotheke

•Magnesium-Tabletten helfen bei Muskelkater und beugen ebenso vor.

•Medikamente gegen Durchfall, Kopfweh, ggf. Deine eigenen speziellen Medikamente (bitte lass uns unbedingt vorher wissen, wenn Du krank oder irgendwie eingeschränkt bist).

•Mädels, denkt daran, ggf. Tampons einzustecken.

Wenn Du allein, ohne Karmahike, unterwegs bist (Hüttentour)

•Oropax. Apropos Schlafen… gehe nie, d.h. NIEMALS auf eine Hütten-Wanderung ohne Oropax. In den Schlafsälen wirst Du IMMER jemanden haben, der entweder schnarcht, mit den Zähnen knirscht oder sich sehr unruhig im Bett hin und her wiegt.

Was sonst noch kann, aber nicht muss…

•Schreibmaterial, aber nur wenn Du ganz sicher weisst, dass Du ein paar Gedanken notieren wirst. Dann sind ein kleines Moleskin Büchlein und ein Bleistift ideal. Denn der schreibt in jeder „Lage“ und bei jeder Temperatur. Anspitzen kannst Du ihn mit Deinem Taschenmesser.

•Wanderstöcke sind kein Muss, ich laufe flach sogar lieber ohne. Aber beim Absteigen sind sie wirklich sehr gut, um die Knie zu entlasten! Am besten solche, die man sehr klein zusammenstecken kann.

•Pack eine Travel-Yoga Matte ein, die ist leicht und faltbar. Super sind die ECOPROTRAVEL Mat oder die un-Mat von lululemon. Wenn wir an einem Ort wohnen und Tageswanderungen machen, kannst Du Deine normale Yogamatte einpacken. Übrigens, für sehr viele Yogaübungen, die wir auch während der Wanderung praktizieren, braucht man gar keine Matte.

Lebensmittel

•Nüsse, Trockenfrüchte, Hartkäse, Brot und vor allem Traubenzucker. Nimm auch ein paar Beutel Deines Lieblingstees mit. Einen Liter Tee/Hüttenwasser gibt es sehr günstig oder  kostenlos.

•Aber das wirklich allerwichtigste für Deine Tour ist: Die Gipfelschoki! Am besten nimmst Du eine zartbittere Sorte, die nicht so schnell schmilzt, wenn es unten im Tal noch warm ist. Am besten schmeckt sie, wenn man sie oben angekommen mit anderen Gipfelstürmern teilt!

LunchamBerg

Praktisches

•Plastiktüten für benutzte Unterwäsche und für Abfall. Denn alles was auf den Berg hochgetragen wird, kommt auch wieder mit runter, ALLES!

Übrigens…wenn Du in der Gruppe wanderst, dann teilt Euch auf, wer was mitbringt. Man kann z.B. Zahnpasta oder auch Sonnencreme zur Gewichtsersparnis mit Mitwanderern teilen!

Und zu letzt, wenn Du z.B. 5 Tage lang von einer Alpen-Hütte zur nächsten unterwegs bist, dann solltest Du trotzdem nicht mehr als 10-12 Kilo in Deinem Rucksack dabei haben. Mach Dir bewusst, dass Du jedes Gramm jeweils bis zu 6 Stunden täglich selbst tragen musst und nichts zurücklassen oder lagern kannst.

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In diesem Sinne. Om & Bergheil!

Claudia

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